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Unterrichtsideen

Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt auf eine umfassende und ganzheitliche Auseinandersetzung des Menschen mit der Welt. Die sich ständig verändernden Verhältnisse zwischen Mensch, Natur und Umwelt unterliegen seit den 1950er Jahren einem enormen Beschleunigungsprozess, der erhebliche ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Konsequenzen nach sich zieht. Die hier gesammelten Unterrichtsmaterialien lenken den Blick auf die Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Umwelt und regen ein vertieftes Nachdenken an. Es gehört zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, eine Transformation des Mensch-Natur-Verhältnisses so zu gestalten, dass sowohl die ökologischen Krisen der Zeit als auch globale Ungerechtigkeit eingedämmt werden. Es geht damit vor allem um die Chancen zukunftsfähiger Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch die kritische Reflexion der Spuren in der Vergangenheit.

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13 Ergebnisse für die Suche nach: „Religionslehre“

Fußabdruck verringern, Handabdruck vergrößern

Ein ökologischer Gallerywalk im Schulhaus

40 Fußstapfen (wasserfeste Gummimatten in einer Größe von 40 cm x 80 cm) werden an einem belebten Ort im Schulhaus ausgelegt, damit sie für alle Klassen gleich gut zu erreichen sind und zudem auch außerhalb des Unterrichts für Gesprächsstoff sorgen. Auf den Fußstapfen befinden sich Fragen zur Errechnung des eigenen Fußabdrucks. Dieser soll im Unterricht individuell ermittelt und als Grundlage für die partizipative Erarbeitung von Impulsen im Rahmen der Schulentwicklung dienen. So gelingt eine Wendung vom eher destruktiven Denkrahmens des Ökologischen Fußabdrucks hin zu einem konstruktiven Handabdruck, der Gestaltung und Engagement in den Mittelpunkt rückt.

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  • Fach: alle
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: alle / ab 5. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: beliebig
  • Zeitbedarf: Kurzvariante: 90 Minuten; auch als Langzeitprojekt möglich

Insekten – Nahrungsquelle der Zukunft?

Die Schüler:innen werden im Rahmen dieser Unterrichtseinheit durch das bewusst provokativ gewählte Thema „Insekten essen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks“ in ihren Gewohnheiten herausgefordert. Sie erweitern den eigenen Horizont und reflektieren eigene Einstellungen, die mediale Aufbereitung der Quellen sowie mögliche Handlungsalternativen kritisch.

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  • Fach: Deutsch, Geographie, Ethik, Religionslehre
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Berufliche Schulen, Mittelschule, Realschule, Gymnasium / ab 9. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: unbegrenzt
  • Zeitbedarf: mind. 90 Min.

Containern – Zwischen Moral und illegal!

Eine thesengeleitete Rollendiskussion

Inhalt der Unterrichtseinheit ist die kontrovers diskutierte Praxis des Containerns von entsorgten, aber noch nicht verdorbenen Lebensmitteln. Anhand eines konkreten Rechtsstreits wird das Thema diskursiv behandelt; die Argumentationen werden in einer fiktiven Gerichtsverhandlung als thesengeleitete Rollendiskussion vertieft. Durch die anschließende Erstellung eines Mülltagebuchs erkennen die Schüler:innen, dass Lebensmittelverschwendung ein systemisches Problem ist, in dessen Kontext auch sie selbst eine Rolle spielen und in Form von Konsumentscheidungen einen Beitrag zur Verringerung der Problematik leisten können.

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  • Fach: Sozialkunde, Politik und Gesellschaft, Ethik, Religionslehre, Deutsch, Wirtschaft
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Gymnasium, Realschule, berufliche Schulen / ab 9. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: mind. 4
  • Zeitbedarf: mind. 90 Min.

Regional und saisonal

Produkte für einen nachhaltigen Warenkorb

In der Unterrichtseinheit reflektieren die Schüler:innen das eigene Konsumverhalten im Hinblick auf eine nachhaltige und gesundheitsbewusste Lebensweise. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf regionalen und saisonalen Produkten. Mittels eines diskursiven Zugangs erkunden die Schüler:innen die verschiedenen Produktionsweisen der Lebensmittel und reflektieren, was ökologische und regionale Produktion bedeuten und wie werbewirksam mit der Herkunft landwirtschaftlicher Produkte und der Kennzeichnung als „Bio“-Lebensmittel umgegangen wird. Als Entscheidungshilfe für den Kauf von Lebensmitteln soll den Schüler:innen der Leitsatz „Wenn nicht regional, dann wenigstens saisonal" bezogen auf Deutschland mitgegeben werden. Gemeinsam entdecken sie lebensweltnahe Handlungsmöglichkeiten, an denen sie sich bei ihren alltäglichen Konsumentscheidungen orientieren können.

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  • Fach: Deutsch, Ethik, Religionslehre
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Grundschule, Förderschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium / ab 5. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: unbegrenzt
  • Zeitbedarf: 90 Min.

Lebensmittel verschwenden, Lebensmittel retten

Diskussionsanlässe schaffen

In dieser Unterrichtseinheit wird die Selbstreflexion der Schüler:innen zum Thema Lebensmittelverschwendung angeregt. Ein Positionsspiel in Partnerarbeit und eine abschließende Rollendiskussion schulen den sukzessiven Ausbau der Wertereflexionskompetenz im Umgang mit Entscheidungen sowie die Fähigkeit zum diskursiven Vertreten der eigenen Meinung. Gemeinsam werden Strategien für Lebensmittelkonsum bzw. Alternativen zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung erarbeitet.

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  • Fach: Geographie, Politik und Gesellschaft, Bereich Nahrung, Ernährung, Gastronomie, Ethik, Religionslehre
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Berufliche Schulen, Gymnasium, Realschule / ab 5. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: mind. 4
  • Zeitbedarf: 90 Min.

Overview-Bilder

Gesprächsanlässe über globale menschliche Aktivität

Bei der Betrachtung von sog. Overview-Bildern – also Luft- oder Satellitenaufnahmen von der Erde – raten die Schüler:innen, was sie genau sehen. Im gemeinsamen Austausch mit der Gruppe versuchen sie, den übergeordneten Zusammenhang der Bilder zu erschließen: die Veränderungen der Erdoberfläche, die weltweit durch menschliche Aktivität hervorgerufen wurden.

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  • Fach: Deutsch, Fremdsprachen, Ethik, Religionslehre, Biologie, Geographie
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: alle
  • Gruppengröße: unbegrenzt
  • Zeitbedarf: 45 Min.