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Unterrichtsideen

Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt auf eine umfassende und ganzheitliche Auseinandersetzung des Menschen mit der Welt. Die sich ständig verändernden Verhältnisse zwischen Mensch, Natur und Umwelt unterliegen seit den 1950er Jahren einem enormen Beschleunigungsprozess, der erhebliche ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Konsequenzen nach sich zieht. Die hier gesammelten Unterrichtsmaterialien lenken den Blick auf die Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Umwelt und regen ein vertieftes Nachdenken an. Es gehört zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, eine Transformation des Mensch-Natur-Verhältnisses so zu gestalten, dass sowohl die ökologischen Krisen der Zeit als auch globale Ungerechtigkeit eingedämmt werden. Es geht damit vor allem um die Chancen zukunftsfähiger Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch die kritische Reflexion der Spuren in der Vergangenheit.

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2 Ergebnisse für die Suche nach: „Heimat- und Sachunterricht“

Fußabdruck verringern, Handabdruck vergrößern

Ein ökologischer Gallerywalk im Schulhaus

40 Fußstapfen (wasserfeste Gummimatten in einer Größe von 40 cm x 80 cm) werden an einem belebten Ort im Schulhaus ausgelegt, damit sie für alle Klassen gleich gut zu erreichen sind und zudem auch außerhalb des Unterrichts für Gesprächsstoff sorgen. Auf den Fußstapfen befinden sich Fragen zur Errechnung des eigenen Fußabdrucks. Dieser soll im Unterricht individuell ermittelt und als Grundlage für die partizipative Erarbeitung von Impulsen im Rahmen der Schulentwicklung dienen. So gelingt eine Wendung vom eher destruktiven Denkrahmens des Ökologischen Fußabdrucks hin zu einem konstruktiven Handabdruck, der Gestaltung und Engagement in den Mittelpunkt rückt.

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  • Fach: alle
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: alle / ab 5. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: beliebig
  • Zeitbedarf: Kurzvariante: 90 Minuten; auch als Langzeitprojekt möglich

Nachhaltiges Verhalten im Wald

Eine Sinnesreise

Ziel der Unterrichtseinheit ist es, über nachhaltige Verhaltensweisen im Wald nachzudenken, verschiedene Handlungsszenarien durchzusprechen, sich der Bedeutung der eigenen Rolle in diesem Kontext bewusst zu werden und in der Klassengemeinschaft entsprechende Regeln und Leitlinien zu verfassen. Hierfür werden die Schüler:innen mittels einer „Sinnesreise“ sensibilisiert, bevor eine diskursive Erarbeitung und Reflexion wichtiger Verhaltensregeln in Kleingruppen durchgeführt werden.

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  • Fach: Heimat- und Sachunterricht
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Förderschwerpunkt, Grundschule / ab 3. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: mind. 5
  • Zeitbedarf: 45 Min.