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Unterrichtsideen

Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt auf eine umfassende und ganzheitliche Auseinandersetzung des Menschen mit der Welt. Die sich ständig verändernden Verhältnisse zwischen Mensch, Natur und Umwelt unterliegen seit den 1950er Jahren einem enormen Beschleunigungsprozess, der erhebliche ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Konsequenzen nach sich zieht. Die hier gesammelten Unterrichtsmaterialien lenken den Blick auf die Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Umwelt und regen ein vertieftes Nachdenken an. Es gehört zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, eine Transformation des Mensch-Natur-Verhältnisses so zu gestalten, dass sowohl die ökologischen Krisen der Zeit als auch globale Ungerechtigkeit eingedämmt werden. Es geht damit vor allem um die Chancen zukunftsfähiger Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch die kritische Reflexion der Spuren in der Vergangenheit.

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2 Ergebnisse für die Suche nach: „Gerechtigkeit“

Containern – Zwischen Moral und illegal!

Eine thesengeleitete Rollendiskussion

Inhalt der Unterrichtseinheit ist die kontrovers diskutierte Praxis des Containerns von entsorgten, aber noch nicht verdorbenen Lebensmitteln. Anhand eines konkreten Rechtsstreits wird das Thema diskursiv behandelt; die Argumentationen werden in einer fiktiven Gerichtsverhandlung als thesengeleitete Rollendiskussion vertieft. Durch die anschließende Erstellung eines Mülltagebuchs erkennen die Schüler:innen, dass Lebensmittelverschwendung ein systemisches Problem ist, in dessen Kontext auch sie selbst eine Rolle spielen und in Form von Konsumentscheidungen einen Beitrag zur Verringerung der Problematik leisten können.

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  • Fach: Sozialkunde, Politik und Gesellschaft, Ethik, Religionslehre, Deutsch, Wirtschaft
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Gymnasium, Realschule, berufliche Schulen / ab 9. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: mind. 4
  • Zeitbedarf: mind. 90 Min.

Klimakonferenz 2015

Ein Planspiel

Der Klimawandel ist das epochale Schlüsselproblem unserer Zeit. Die notwendigen Maßnahmen, um seine Effekte zu verringern bzw. Gesellschaften gegen seine Folgen resilienter zu machen, stehen dabei nach wie vor im Mittelpunkt nationaler und internationaler Verhandlungen. Um die Herausforderungen im Verhandlungsprozess besser nachvollziehen zu können, simulieren die Schüler:innen im Rahmen eines Planspiels exemplarisch die Weltklimakonferenz von Paris 2015 und erfahren diskursiv und handlungsorientiert die kontroversen Perspektiven. Mithilfe des Methodenmusters Planspiel kann diese Unterrichtseinheit aber auch schnell auf aktuelle(re) Klimakonferenzen übertragen werden.

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  • Fach: Geographie, Fremdsprachen
  • Schulart / Jahr­gangs­stufe: Gymnasium / 10. Jahrgangsstufe
  • Gruppengröße: mind. 7
  • Zeitbedarf: mind. 90 Min.